Du bist hier: Inselschule Langeoog > Aktuelles > Schuljahr 2009/10

Internet: "Gefahr erkannt - Gefahr gebannt"

"Gefahr erkannt - Gefahr gebannt" - Zu einem Abend rund um das Thema Internet und wie man mit dessen Risiken umgeht konnte Schulleiterin Angelika Fischer am Donnerstag Abend in der Aula der Inselschule Lehrerin Christiane Schicke, den Elternratsvorsitzenden Olaf Hube und Klaus Kremer von Langeoog News begrüßen.


Ziel der Vortragenden war, die Eltern zum aktiven Nutzen des Internets gemeinsam mit ihren Kindern zu motivieren und aufzuzeigen, dass die Gefahren, die im Netz "lauern" mit einfachen Mitteln beherrschbar sind. Viren und Trojaner, Phishing und Abzocke, das Internet bietet Möglichkeiten, diesen durch die neue Medienwelt ungewohnten Problemen zu begegnen. Engagiert diskutierten die Eltern und viele Fragen wurden beantwortet. Schulleitung und Vortragende bedauerten, dass nur etwa 10% der Eltern an diesem Abend in die Aula gefunden hatten.

Olaf Hube stellte eine ganz konkrete Lösung vor, die großes Interesse der Eltern fand. Die Software von Salfeld bietet Schutz der Kinder vor ungewünschten Inhalten im Internet, ungeeigneten Spielen und zu viel Verweildauer am PC und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, die neuen Medien sinnvoll zu nutzen und die Fähig- und Fertigkeiten im Umgang mit dem PC und dem World Wide Web zu verbessern. Dafür bekommen sie ein Zeit-Taschengeld am Computer, mit dem sie haushalten lernen müssen. Per E-Mail werden Eltern auf Wunsch automatisch über die Programme und Internet-Inhalte informiert, die genutzt wurden.

Die Frage "Was kann die Schule für die Vorbereitung der Kinder auf die Anforderungen der neuen Medien tun?" beantwortete Christiane Schicke, die an der Schule beim Einsatz der neuen Medien federführend ist, eindrucksvoll. Sie stellte die Inhalte der neuen Lehrpläne vor, in denen die Arbeit am PC und mit dem Internet immer stärker eingebunden ist. Ziel ist, durch den kritische Umgang mit den Angeboten eine Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler aufzubauen. Sie stellte Lösungen vor, die bereits zum Einsatz kommen, zum Beispiel die Plattform Lo-Net, auf der die Kinder Hausaufgaben gestellt bekommen und lösen, gleichzeitig aber auch über einen Chat untereinander und mit ihrer Lehrerin in Kontakt treten können. Das fördert den sinnvollen Umgang mit sozialen Netzwerken im Internet, die in den nächsten Jahren immer weiter an Bedeutung gewinnen werden.