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Projektwoche Afrika - die Ergebnisse

Am Freitag, dem 11.4., wurden die Schultüren wieder einmal weit geöffnet. Zu bestaunen gab es die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler aus der Projektwoche zum Thema "Afrika".

In jahrgangsübergreifenden Gruppen hatten sich die Schülerinnen und Schüler aus vielerlei Perspektiven mit dem Thema Afrika beschäftigt und stellten nun die Ergebnisse ihrer Arbeit vor.

Die Gruppe um Frau Elkmann und Herr Dedert, die überwiegend aus Grundschülern bestand, stellte Spielzeug aus Draht und Schmuck aus Ton her. Sie erstellten Tiersteckbriefe und bauten für den Schaukasten ein afrikanisches Dorf aus Naturmaterialien nach.

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Die weitaus größte Gruppe unter der Leitung von Frau Börgmann, Frau Canto und Frau Tongers kochte original afrikanische Gerichte, bemalte Stoffe mit afrikanischen Mustern und studierte mehrere afrikanische Tänze ein, die in der Turnhalle vor großem Publikum aufgeführt wurden. Während des Präsentationstages konnten auch Besucher eigene kleine Stoffquadrate bemalen und fixieren.

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Herr Kugelberg hatte mit seinen Schülerinnen und Schülern aus einfachen Materialien Instrumente gebaut und verziert. Mit ihren Bongos, Trommeln und Schellen begleiteten sie sich anschließend bei den Liedern, die sie in der Aula vortrugen, darunter der aus der WM in Südafrika bekannte Song "Helele bomama".

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Als Afrika-Detektive betätigten sich Frau Hölken und ihre Schülerinnen und Schülern.
In den Geschäften und in Gastronomiebetrieben, im Eine-Welt-Laden und in Privathaushalten, überall im Dorf wurde nach Spuren aus Afrika gesucht. Von Tee, Kaffee, Medikamenten und Stoffen bis zum echten Straußenei und privaten Fotoalben wurden für die Ausstellung viele unterschiedliche Gegenstände zusammengetragen.

Auf der Stellwand „Waren aus Afrika“ fanden sich neben den Sachen aus dem Eine-Welt-Laden auch viele Lebensmittel aus unterschiedlichen afrikanischen Staaten. Die Stellwand „Patenkinder und Projekte in Afrika“ dokumentierte Projekte in Burkina Faso, Ghana und Tansania und das private Engagement bei der Unterstützung afrikanischer Patenkinder. 

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Einem sehr ernsten Thema widmeten sich die Jugendlichen um Herrn Fiebig. Sie beschäftigten sich mit der Aids-Problematik, die sowohl sachlich als auch literarisch aufgearbeitet wurde. Beispiele der Ergebnisse wurden auf Postern präsentiert.

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Eine Gruppe von Siebt- und Achtklässlern befasste sich unter der Leitung von Frau Boelsen mit dem Thema Kolonialisierung, wobei die französischen Kolonien im Vordergrund standen. Die Schüler untersuchten, warum die Europäer Gebiete in Afrika eroberten und mit welchen Waren gehandelt wurde. Thema war auch der Sklavenhandel.
Untersucht wurden außerdem die heutigen Beziehungen zwischen Frankreich und den ehemaligen Kolonien, von denen viele Französisch als Amtssprache besitzen.
Viele afrikanische Einwanderer in Frankreich stammen aus den ehemaligen Kolonien. Präsentiert wurden die Ergebnisse mit einer Diashow, mehreren Postern und kurzen Schülervorträgen.

Frau Müsch unternahm mit ihrem Projekt eine "Reise durch Afrika" und näherte sich dem Kontinent auf vielfältigen Wegen. Neben Länder- und Tiersteckbriefen gestalteten die Kinder eine Savanne aus Papiertieren und Origamifiguren. Sie bauten Schaukästen, die die Etagen des tropischen Regenwaldes veranschaulichten (obwohl das Material original aus dem Langeooger Wäldchen stammte und einige versehentlich eingeschleppte, einheimische Tiere vorsichtig in ihre angestammte Heimat entlassen werden mussten) und stellten interessante Informationen über die Klimazonen Afrikas zusammen. Eine selbstständig ablaufende Präsentation auf dem Whiteboard belebte diese Ausstellung zusätzlich.

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Gleich zwei unterschiedliche Theateraufführungen hatte Frau Janßen mit ihrer Gruppe vorbereitet. Mit einem Schattenspiel illustrierten die Kinder das Buch von der schlauen Mama Sambona.
Bei der Geschichte vom Zauberbaum stellten die Kinder mit ihren selbstgebastelten Gipsmasken die Tiere dar, die herausbekommen müssen, wie der Name des Baumes lautet, auf dem sich die leckersten aller Früchte befinden, der aber von einer unangenehmen (Plüsch-)schlange bewacht wurde.
Beide Aufführungen fanden vor voll besetzter Aula statt und selbst die härtesten Kritiker - die Kindergartenkinder aus dem Wichtelnüst - waren hoch begeistert.

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Die große Weltkarte im Foyer barg ein Geheimnis, das nur wenige Besucher entschlüsselten. Hinter den QR-Codes verbargen sich Webseiten zu afrikanischen Stämmen, die die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Frau Schicke erstellt hatten. Die Farbbilder gar waren ein Tor zur Augmented Reality. Wer sie mit der entsprechenden App scannte, erhielt Zugriff auf Filme, die die Kinder selbst erstellt und geschnitten hatten und in denen weitere Informationen zu den vorgestellten Völkern vermittelt wurden.


Zusätzlich zeigte die Gruppe Beispiele der Sona-Geometrie und brachte interessierten Besuchern das Spiel "Kalaha" nahe, das unter verschiedenen Namen überall in Afrika verbreitet ist.

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Für das leibliche Wohl sorgten traditionsgemäß ein Kuchenbüfett und der Kaffeeausschank.  

 

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Fotos: Kremer / Schicke