Du bist hier: Inselschule Langeoog > Aktuelles > Schuljahr 2007/08

Abschlussfahrt der Klasse 10

St. Pauli-Führung
Direkt am ersten Abend, hatten wir eine St. Pauli-Führung. Wir sind mit der U-Bahn nach St. Pauli gefahren und haben uns an Janis Eisdiele mit unserer Spezialistin getroffen.
 
Dann ging es auch sofort los. Wir haben beim Millerntor-Platz begonnen, sind von dort aus zu einem Haus gegangen, wo früher eine Frau die Seemänner übers Ohr gehauen hat. Sie hat sie billig bei sich wohnen lassen,ihnen Alkohol gegeben, sie eine Kappumsegelung unterschreiben lassen und ihnen Ihr Hab und Gut geklaut. Diese Männer haben sich am nächsten Tag meist auf einem Schiff auf hoher See wiedergefunden.
Von dort aus sind wir dann an einem Krankenhaus vorbei zum Empire Riverside, einem neu gebauten Nobelhotel, gegangen. Auch an der Herbert-Straße sind wir vorbei gegangen. Sie ist eine Straße, in die nur Männer ab 18 hinein dürfen, Frauen werden wieder heraus gejagt. Sie ist mit Sichtblenden versehen, damit auch niemand rein schauen kann. Vom Paradise Point of Sex, der Grenze von St. Pauli zu Altona, sind wir an der Großen Freiheit und dem Dollhouse vorbei gegangen. Danach haben wir uns noch das Denkmal vom Startclub angeschaut, wo unter anderem auch die BEATLES gespielt haben. Dann war die Führung auch schon fast zu ende, wir haben alle noch eine AHOI-Brause und eine Karte als Andenken bekommen. Nach dieser Zweistunden-Tour hatten Wir alle total Hunger, obwohl wir in der Jugendherberge schon etwas gegessen hatten. Also wollten wir zu MC Donalds, nur im Dunkeln haben wir es nicht gefunden. Also sind wir zurück zur Jugendherberge gegangen und sind müde in unsere Betten gefallen. =)

 

Stadtrundfahrt 

Am Dienstag morgen sind wir ganz normal um 7.00 Uhr aufgestanden und zum Frühstück gegangen. Dann hörten wir plötzlich ein lautes Piepen, den Feueralarm. Aber alle blieben einfach sitzen. Es war eh nur Fehlalarm. =)

Nach dem Essen haben wir uns fertig gemacht und sind dann gemeinsam zur U-Bahn gelaufen. Es war herrliches Wetter mit blauem Himmel und Sonnenschein.
Bei den Landungsbrücken mussten wir aussteigen, von wo aus wir nach einer preiswerten Stadtrundfahrt gesucht haben. Die war auch schnell gefunden.
 In einem Doppeldeckerbus ging es dann los. Unsere Fahrt führte uns um die Binnen- und Außenalster, durch die Prunkstraßen mit den Star-Villen und Nobelhotels. Am Bahnhof hatten wir Pause. Leider haben wir nur sehr wenige Informationen und Details verstanden, da die Frau am Mikrophon sehr undeutlich und leise gesprochen hat. Aber trotzdem haben wir durch die Rundfahrt einen kleinen Überblick von Hamburg bekommen.
Text: Kim Wißmann, Fotos: Fiebig
 
 

Musical "Heiße Ecke" 

Dienstagabend, 20:00 Uhr:

Die Abschlussklasse, bestehend aus zwei Schülerinnen und drei Schülern, sitzt mit ihren zwei Lehrern, Frau Tongers und Herr Fiebig, im Schmidts Tivoli. Auf dem Veranstaltungsplan steht das St- Pauli-Musical „Heiße Ecke“. Ein Musical, das auf jeden Fall immer einen Besuch wert ist. Fünfzehn Minuten später beginnt die Vorstellung. Insgesamt neun Schauspieler spielen über 50 Rollen. Dabei wird jedes Klischee, das es auf der Reeperbahn gibt, bedient. Bei jedem Szenenwechsel wurde die Heiße Ecke Wanduhr um eine Stunde Vorgestellt, denn das Musical spielt in einem Zeitraum von 24 Stunden, also 24 Szenen. Am Ende von fast jeder Szene gab es ein Lied. Nach der Vorstellung wurden wir von einem Schauspieler Verabschiedet. Er hat uns auf die CD(15€) aufmerksam gemacht, die alle 22 Songs aus dem Musical beinhaltet.

Text: Mirko Puls

 

 
Hamburg Dungeon
Das Hamburg Dungeon ist ein Gruselkabinett, welches die Geschichte von Hamburg erzählt und nachempfinden lässt.. Unter anderem wurden wir „Zeitzeugen“ uns von der Heiligen Inquisition, von der Weihnachtsflut 1717, vom Pestausbruch und vom großen Brand in Hamburg.

 Bei unserem Besuch am Mittwoch gab es zuerst das mittlerweile obligatorische Erinnerungsfoto, und dann ging es auch schon los in die Welt der Schauspieler, die auf schaurig-witziger Art versucht hatten, uns zum Fürchten zu bringen. Als wir dann fast am Ende unserer Tour waren, durften wir noch die neue Attraktion ausprobieren. Einen acht Meter hohen „Frei-Fall-Turm“, der an die Massenhinrichtungen während des Dreißigjährigen Krieges erinnern soll. Danach haben wir und noch eine Erfrischung im Dungeon Café gegönnt, da es während dem Rundgang gefühlte 30 Grad waren. Alles in allem war informativ und unterhaltsam zugleich und sein Geld wert.

 

Text: Phillip Janßen
Klassenfahrt2.JPG Klassenfahrt3.JPG Klassenfahrt1.JPG